Die Sopranistin Esther Dierkes ist festes Ensemblemitglied an der Staatsoper Stuttgart und gestaltete hier bisher Partien wie „Mimì“, „Gretel“, „Pamina“, „Zerlina“ oder „Josephe Asteron“ (UA Erdbeben.Träume.). In der Spielzeit 19/20 wird sie erstmals als „Susanna“ und „Micaela“ und erneut als „Mimì“, „Pamina“ und „Ninetta“ (Drei Orangen) zu hören sein. Zudem debütiert sie als „1. Dame“ an der Bayerischen Staatsoper sowie als „Vrenchen“ (Romeo und Julia auf dem Dorfe) an der Oper Frankfurt.

Beim renommierten Glyndebourne Festival sowie bei den BBC Proms war sie 2019 als „1. Dame“ in einer Neuproduktion der Zauberflöte zu hören.  Als Konzertsängerin gastiert sie regelmäßig mit dem MDR Sinfonieorchester, der NDR Radiophilharmonie, der Nordwestdeutschen Philharmonie, dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester, dem HR Sinfonie Orchester, dem Polish Chamber Philharmonic Orchestra und dem Gürzenich-Orchester. Esther Dierkes ist regelmäßiger Gast in der Kölner Philharmonie, der Berliner Philharmonie, dem Gewandhaus Leipzig, der Alten Oper Frankfurt und arbeitet mit Dirigenten wie Hartmut Haenchen, Sylvain Cambreling, Risto Joost, Marc Soustrot, Andrew Manze und Bertrand de Billy.

Die Sopranistin ist Stipendiatin des „Richard-Wagner-Verbands“, erhielt das Stipendium der katholischen Studienstiftung „Cusanuswerk“ und wurde zudem durch die „Da Ponte“ Stiftung und Yehudi-Menuhin „Live Music Now“ e.V. gefördert. Bereits während ihres Studiums in der Klasse von Prof. Hedwig Fassbender an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Frankfurt am Main war Esther Dierkes an der Oper Frankfurt zu erleben, zudem debütierte sie am Staatstheater Darmstadt und beim „Festival junger Künstler“ in Bayreuth. 2015 sang Esther Dierkes beim Rheingau Musik Festival die  „Costanza“ in Haydns L’isola disabitata, zuvor war sie auf Schloß Esterházy in Eisenstadt als  „Gerda“ in der deutschsprachigen Erstaufführung von Sergej Banewitschs Oper Die Schneekönigin – unter der Schirmherrschaft von Anna Netrebko – zu erleben, 2016 folgte ihr Debüt in Donizettis L’elisir d’amore bei den Opernfestspielen St. Margarethen.